Aktuelles

Vom 08. bis zum 13.06.2015 fand in Hannover die weltweit größte Brandschutzmesse, die Interschutz 2015, statt. In der Halle 13 war auf einem sehr offen und interessant gestalteten gemeinsamen Messestand von AGBF und vfdb auch das Referat 14 vertreten. Zusammen mit den im AGBF organisierten Feuerwehren aus Frankfurt und München konnten wir auf der sogenannten VB-Insel den zahlreichen Besuchern Lösungen rund um den vorbeugenden Brandschutz vorstellen und viele interessante Gespräche führen. Während auf der VB-Insel die Feuerwehrkollegen vor allem Themen rund um den 2. Rettungsweg und um Großveranstaltungen behandelten, präsentierte die vfdb-Mannschaft die Brandschadenstatistik, ein neues Merkblatt zur Planung von Brandschutzanlagen und Informationen zu Funktionen und Wechselwirkungen. Viele Feuerwehrbesucher haben sich auch über den verschenkten USB-Stick gefreut, auf dem die Powerpoint-Vorträge zur Schulung des anlagentechnischen Brandschutzes enthalten waren.

Die Referatsleitung (links Thomas Hegger, rechts Sebastian Festag) im Gespräch mit Jürgen Walter (Mitte) von der Berufsfeuerwehr Frankfurt

 

Jürgen Walter von der Berufsfeuerwehr Frankfurt demonstriert, wie wenig Platz die in den Bauordnungen festgelegten Mindestfenstergrößen für den 2. Rettungsweg bieten.

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Vom 20. bis 23. Januar 2015 wurden auf dem Gelände des Feuerwehr- und Rettungstrainingscenters (FRTC) der Branddirektion Frankfurt zahlreiche Heißrauchversuche durchgeführt. Die Versuche dienten dazu, Regeln zu entwickeln, wie die unterschiedlichen in Deutschland verwendeten Methoden mit dem normalen realen Feuer, aber auch untereinander verglichen werden können. Die umfangreichen Erkenntnisse aus diesen Versuchen sind eingeflossen in die neue, Anfang 2017 erschienene vfdb-Richtlinie 14-02 zur Durchführung und Interpretation von Heißrauchversuchen.

Heißrauchversuche werden bei komplexen Bauwerken durchgeführt um zu überprüfen, ob die Sicherheitseinrichtungen richtig ineinandergreifen und beispielsweise die Räumung eines Gebäudes eingeleitet und sicher durchgeführt werden kann. Da von der Durchführung und der Interpretation dieser Versuche oftmals die Eröffnung oder der Weiterbetrieb von Gebäuden abhängig ist, soll mit dieser künftigen Richtlinie eine Unterstützung für Planer und Genehmigungsbehörden bereitgestellt werden.

Im Rahmen der Versuche wird ein Nebelaerosol (vergleichbar mit Disconebel) in eine über verschiedene Methoden erzeugte Wärmeströmungen eingemischt. Durch unterschiedliche Wärmefreisetzungen können unterschiedlich intensive Brandereignisse simuliert werden.

Mitarbeiter der Projektgruppe Heißrauch im Referat 14 der vfdb (von rechts): Jürgen Walter, Andreas Müller, Holm Klusmann, Jörn Cwik, Dr. Olaf Riese, Andreas Wagner, Bernd Konrath, Thomas Hegger

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Am 29. November 2013 traf sich das Referat 14 zu seiner routinemäßigen Sitzung, diesmal im neuen Feuerwehrausbildungszentrum der Berufsfeuerwehr Frankfurt. Die Mitarbeiter des Referates (von links: Mario Koch, Dr. Sebastian Festag, Jürgen Kunkelmann, Jörg Wilm-Vahrenhorst, Prof. Wilms, Jan Witte, Dr. Wolfram Krause, Thomas Hegger, Andreas Ruhs und Heinrich Herbster) konnten sich von den neuen phantastischen Möglichkeiten der sehr praxisnahen Ausbildung von Feuerwehrmitarbeitern in Frankfurt überzeugen.